Gewerbeflächen.
Mühlacker muss auch für die Zukunft neue Gewerbeflächen erschließen. Im Stadtgebiet gibt es zu wenig Brachen. Mit der Firma Wienerberger, Ziegelwerke, sind daher sofort Gespräche zu führen, um die frei werdende Fläche wieder als Gewerbefläche zur Verfügung stellen zu können.
Ich halte es für wichtig nochmals mit der Gemeinde Illingen Kontakt aufzunehmen und nicht die selben Fehler noch einmal zu machen. Der Oberbürgermeister muss selbst mit seinen Nachbarn sprechen und versuchen zu überzeugen, dass ein gemeinsames Gewerbegebiet, anschließend an die Waldäcker, sinnvoll ist; in unmittelbarer Lage an B10 und B35.
Neubaugebiete.
Mühlacker ist in den letzten Jahren, gegenüber seinen Nachbargemeinden, zurückgefallen. Es wurden, insbesondere auch in den Stadtteilen, keine neuen Flächen ausgewiesen. Es gibt viele Menschen, welche in Mühlacker wohnen wollen. Noch geht die Bevölkerungszahl in der Region zwischen Stuttgart und Karlsruhe nicht zurück. Diese Chancen darf Mühlacker nicht weiter verpassen, wenn wir auch zukünftig die Finanzierung unserer städtischen Einrichtungen, wie z.B. Kindergärten und Schulen aber auch Volkshochschule, Freibad und Hallenbad sicherstellen wollen. Ich bin daher für eine maßvolle, also Flächenschonende, Ausweisung von Bauplätzen in Mühlacker und seinen Stadtteilen.
Aus Mühlacker für Mühlacker mit Leidenschaft.
Ich möchte nicht irgendwo Bürgermeister sein, sondern dort, wo ich zu Hause bin. Nicht in Leonberg, nicht in Bretten, sondern in Mühlacker bin ich zu Hause, kenne die Menschen, weiß, wo der Schuh drückt. Mühlacker liegt mir am Herzen – Sie liegen mir am Herzen.
Mühlacker einen.
Wir müssen Mühlacker einen. Dies bedeutet, dass wir weniger miteinander streiten, sondern uns gemeinsam Gedanken machen, wie wir die Zukunft unserer Stadt gestalten wollen. Als Gemeinderat durfte ich oft Brücken zwischen den Akteuren im Rat bauen. Aber nicht nur Moderation ist im Gemeinderat, in der Verwaltung und gegenüber Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern gefragt. Sie erwarten zu recht von Ihrem Oberbürgermeister, dass unsere Stadt geführt wird, mit guten Ideen, Engagement und emotionaler Nähe.
DSL in den Stadtteilen.
Was in Diefenbach möglich ist, muss auch bei uns möglich sein. Der DSL-Anschluss, die schnelle Internetanbindung ist heute so wichtig, wie der Metzger oder der Bäcker vor Ort. Es geht hierbei auch um Bildungschancen. Denn unsere Schülerinnen und Schüler sind benachteiligt, wenn sie nicht den gleichen Zugang ins Internet haben, wie ihre Klassenkameraden. Ich werde mich mit ganzer Kraft für eine schnelle Internetanbindung in allen Ortsteilen einsetzen.
Mühlehof.
Wir müssen selbst das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen. Sie, die Bürgerinnen und Bürger, erwarten völlig zu recht eine Lösung für unsere Stadtmitte. Diese Lösung muss den Kultursaal und die Einkaufsmöglichkeiten integrieren. Aber das wichtigste ist und bleibt, dass wir nun wieder selbst aktiv werden.
Schulstandort ausbauen.
Bildung ist mehr als das Abitur und ein Studium. Die Bildungsfrage werden wir nur dann erfolgreich beantworten, wenn wir Mittel und Wege finden, all denjenigen eine Perspektive zu eröffnen, die keinen oder einen schlechteren Schulabschluss haben. Ich werde daher die Kooperation zwischen den Hauptschulen/Werkrealschulen fördern, um so alle Züge weiterhin anbieten zu können. Und ich strebe eine bessere Verzahnung zwischen Schulen und Betrieben an.
